Über uns

Das Bremer Solidaritätskomitee Kurdistan ist ein Zusammenschluss verschiedener linker Gruppen, Vereine und Einzelpersonen. Unser Ziel ist es, über die Entwicklungen in den vier kurdischen Regionen Bakur (Südosttürkei), Rojava (Nordsyrien), Rojhilat (Iran) und Basur (Südkurdistan im Irak) zu informieren und aktiv Solidarität mit der unterdrückten kurdischen Bevölkerung in allen vier Teilen Kurdistans zu zeigen.

Inspiriert hat uns dabei v.a. das emanzipatorische Gesellschaftsmodell des demokratischen Konförderalismus, das von der kurdischen Befreiungsbewegung in allen vier Regionen angestrebt wird und in Rojava bisher am weitesten in die Realität umgesetzt wurde. Die Entwicklungen in Rojava sind nicht nur ein Modell für den gesamten Mittleren Osten, sondern haben weltweit Menschen wieder neue Hoffnungen auf eine mögliche Alternative zum Kapitalismus gegeben.

Wir informieren mit Veranstaltungen und Infotischen, sammeln Spenden und organisieren Demonstrationen und Kundgebungen um auch auf den Straßen sichtbar zu werden.

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Ein Gedanke zu “Über uns

  1. Presseerklärung des Bremer Friedensforums zum Kampf um Kobane
    Aufruf zur Demonstration am 1. November 2014 in Bremen

    Bremen. Immer mehr Menschen gehen aus Solidarität mit den Kurden im Irak und in Syrien, dort vor allem in Kobane, auf die Straße und fordern Unterstützung im Kampf gegen die Milizen von IS („Islamischer Staat“). Auch das Bremer Friedensforum erklärt seine Solidarität mit den Menschen in Kobane und fordert jede erdenkliche humanitäre Hilfe, die unbürokratische Aufnahme von Flüchtlingen und die Aufhebung des PKK-Verbots.

    Allerdings lehnt das Bremer Friedensforum Waffenlieferungen und militärische Aktionen ab. Die letzten Interventionen in der arabisch-islamischen Welt – darauf hat kürzlich der Nahostexperte Michael Lüders hingewiesen – sind nicht nur erfolglos geblieben, sondern weisen eine verheerende Bilanz auf, ob Afghanistan, der Irak, Libyen oder Syrien.

    Das Bremer Friedensforum verlangt vielmehr von der Bundesregierung, Druck auf die Staaten auszuüben, die den IS bisher unterstützt haben und das womöglich weiter tun, wie die Türkei, Katar und Saudi Arabien, enge Verbündete der USA und Empfänger von deutschen Waffenlieferungen. Nur so kann dem Terror des IS Einhalt geboten werden. Darüber hinaus ist unter Federführung der UNO eine Friedensinitiative für den Nahen und Mittleren Osten einzuleiten, in die alle Staaten dieser Region, auch das palästinensische und das kurdische Volk, einbezogen werden. Dieses könnte unter anderem zur Folge haben, dass alle ausländischen Militärstützpunkte in diesem Gebiet geräumt werden.

    Das Bremer Friedensforum ruft zur Beteiligung an der Solidaritätsdemonstration für Kobane am Samstag, dem 1. November 2014 in Bremen auf.


    Bremer Friedensforum
    Villa Ichon
    Goetheplatz 4
    D-28203 Bremen
    0049- (0) 421-3 96 18 92
    0049- (0) 173-4 19 43 20
    http://www.bremerfriedensforum.de
    http://www.facebook.com/pages/Bremer-Friedensforum/265831246795398

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