15.11. um 19 Uhr: Ökologische Dimension des Krieges in Nordkurdistan – Vortrag und Diskussion mit Ercan Ayboğa von der Mesopotamischen Ökologiebewegung

Mittwoch, 15.11.2017 um 19 Uhr
Gewerkschaftshaus, Bahnhofsplatz 28

Im Krieg gegen die kurdische Bevölkerung setzt der türkische Staat
zunehmend auch die Zerstörung der Natur als Kriegswaffe ein: Wälder
werden gezielt in Brand geschossen, riesige Stauseen setzen Städte wie
Hasankeyf unter Wasser. Ein Ziel dieser systematischen
Umweltzerstörungen ist die Vertreibung der widerständigen Bevölkerung,
indem sie ihrer Lebensgrundlagen in der Region beraubt wird.

Ercan Ayboğa von der Mesopotamischen Ökologiebewegung wird über die
ökologischen Dimensionen des Krieges berichten, die deutsche Beteiligung
und Perspektiven des Widerstandes. Schließlich stellt er kontrastierend
das Konzept der kurdischen Bewegung zur nachhaltigen Naturnutzung vor.
Oekologische-Dimension-Krieg-Nord-Kurdistan-Web

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